Gert ist Croupier. Er dreht das Rad, er schiebt die Chips, er spricht die Zahlen aus.
Das Schicksal der anderen läuft durch seine Hände — aber er berührt es nie. Das ist sein Handwerk. Das ist seine Stärke.
Ich seh sie kommen, jeden Abend aufs Neue.
Manche mit vollen Taschen.
Manche mit letzter Hoffnung.
Ich mische die Karten. Ich zähle die Chips.
Mehr nicht.
Sie glauben, ich hätte Macht.
Sie glauben, ich könnte lenken,
wer gewinnt, wer verliert.
Doch meine Hände bewegen nur die Karten.
Niemals das Schicksal.
Ich bin nur der Croupier.
Niemand kennt meinen Namen.
Ich seh alles. Ich sag nichts.
Die Karten fallen, wie sie fallen.
Nicht ich entscheide.
Manche fluchen mich an.
Manche danken mir.
Beides ist nicht meine Sache.
Ich mache meine Arbeit.
Sauber. Ruhig. Fair.
Ich bin nur der Croupier.
Niemand kennt meinen Namen.
Ich seh alles. Ich sag nichts.
Die Karten fallen, wie sie fallen.
Nicht ich entscheide.
…ich mische weiter…
…ich zähle weiter…
…ich bin nur der Croupier.
I see them come, every evening anew.
Some with full pockets.
Some with their last hope.
I shuffle the cards. I count the chips.
Nothing more.
They believe I have power.
They believe I can control
who wins, who loses.
But my hands only move the cards.
Never the fate.
I am only the croupier.
Nobody knows my name.
I see everything. I say nothing.
The cards fall as they fall.
I don’t decide.
Some curse me.
Some thank me.
Neither is my concern.
I do my job.
Clean. Calm. Fair.
I am only the croupier.
Nobody knows my name.
I see everything. I say nothing.
The cards fall as they fall.
I don’t decide.
…I keep shuffling…
…I keep counting…
…I am only the croupier.